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...und was es sonst noch gibt Mama Error

Von „perimenopausalen“ Macken und familiären Terminen

Ich behaupte mal, ich war immer recht unaufgeregt und aufgeschlossen spontanen Unternehmungen gegenüber. Wenngleich ich auch schon immer bevorzugt eine große Tasche mitführte, um auf alle Eventualitäten spontan reagieren zu können. Ich war oft und sogar gern auf unbekannten Pfaden unterwegs. Die kleinen Abenteuer gefielen mir. 

4 Kinder später und mit der eingesetzten Perimenopause bin ich zu einem nervösen und ängstlichen Gemüt mutiert. Ich weiß am liebsten was mich erwartet. Ich mag es, wenn ich die Örtlichkeiten wenigstens auf Bildern schon mal gesehen habe. Während ich mich mit 19 Jahren mit dem Schlachtschiff von einem Familienauto meiner Eltern beherzt in jede Lücke in der Kölner Innenstadt quetschte, bricht mir mittlerweile der Schweiß aus, wenn ich nur dran denke ein Auto in der Innenstadt zu parken. Möglicherweise bin ich auch einfach aus der Übung gekommen und allein durch die 4 Kinder wurde ich gezwungen etwas mehr im Voraus zu planen und zu bedenken und habe so manche Situation auch gemieden.

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März 2026

Was seit den Karnevalstagen geschah.

Insgesamt läuft es weiter positiv in diesem Jahr. Dennoch ist viel zu tun und ich schwanke munter zwischen Tatendrang und Ideen und Erschöpfung und dem dringenden Bedürfnis nach Pausen. Denn zu tun gibt es immer etwas. Und phasenweise zu viel auf einmal.

In der Schule ist nach wie vor immer was los. Fortbildungen, pädagogischer Ganztag, Elternsprechtage, Vorbereitungen für ein nahendes Schulfest und natürlich der übliche Alltag: „Ooooh, da ist eine Hummel in die Klasse geflogen!“, „Ich habe gerade meinen Milchzahn verschluckt!“ „Ich blute hier am Finger!“ …

 bevor wir in knapp zwei Wochen in wohlverdiente Osterferien gehen. Hier zu Hause gibt es auch neue Entwicklungen.

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Karneval 2026

Startschuss war für mich der Karnevalsprojekttag in der Schule an einem Samstagmorgen knapp zwei Wochen vor Weiberfastnacht. Da ich es nicht sonderlich erbaulich fand Samstag morgens um 7:35 in der Schule aufzulaufen, entschied ich mich im Schlafanzug mit Bademantel, ungeschminkt und mit Messibun hin zu schlurfen. Ankleiden und Haus verlassen ging nie schneller. Ich fühlte mich ein bisschen wie früher als Kind nach dem Baden. Und als ich los fuhr, schreckte ich kurz auf, weil ich „vergessen hatte“ eine Knirschschiene anzuziehen. Unter dem Arm trug ich noch meinen Stoffaffen aus meinen Kindertagen. Er trägt eine, mit einer aus Omas Nadeln gestrickte, Latzhose mit dem aufgestickten Namen „Volker“. Affe und Beinkleid gehören ursprünglich nicht zusammen, passen aber erstaunlich gut zueinander und die ganze Geschichte dahinter würde den Rahmen sprengen. Es sei aber so viel gesagt: Das Kostüm hatte schnell einen für Erwachsene lustigen Namen. „Sonntag mit Volker“ Leider habe ich kein Foto, aber noch eine Anekdote dazu. Einige Kinder meiner Projektgruppe fragten: „Als was bist du denn verkleidet?“ „Naja, als ICH im Schlafanzug natürlich!“ „Mmmmmh“, sagte dann ein Kind: „Alten Leuten ist auch nichts peinlich!“ 😀

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Dieses Jahr 2025…

Das erste Mal in meinen 48 Jahren sagte ich mehrfach schon ab der Jahresmitte: Was n Scheiß- Jahr! 2025 kann weg! Ich traute mich die letzten Wochen noch nicht einen Rückblick zu verfassen aus Angst davor noch einen Kübel Mist vor die Füße gekippt zu bekommen. Aber heute, einen Tag vor Silvester, traue ich mich. Und das hat einen Grund.

Ich kam in den letzten Wochen mehr und mehr zur Ruhe und die letzten Tage fuhr ich auch ganz bewusst sämtliche Anforderungen (ob selbst oder von außen gestellt) zurück. Und das war sehr heilsam. Ein bisschen vorsichtig beäuge ich zwar immer noch die letzten Stunden des Jahres 2025, aber ich habe insgesamt meinen Frieden mit diesem furchtbar turbulenten Jahr gemacht. Ich habe viel reflektiert.

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Weihnachtsferienstart

An dieser Stelle wollte ich eigentlich einen Jahresrückblick veröffentlichen. Allerdings hat mich das Jahr 2025 gelehrt….den Tag nicht vor dem Abend loben und das Jahr nicht „besingen“ bevor es nicht auch wirklich vergangen ist. So oder so ähnlich. Ich veröffentlichen den Jahresrückblick also erst ganz am Ende. Oder vielleicht sogar erst am 1. Januar? Dann habe ich Gewissheit, dass diese verflixte 25 mir nicht doch noch was vor die Füße spukt.