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Rund um die Schule

Einschulung 2026

Ich habe meine Gelassenheit in vielen Dingen bei der Geburt von K4 irgendwo versehentlich abgegeben. Vielleicht hat die Perimenopause auch gesagt: So ab jetzt! Und hat mir das Zepter im Sprint aus der Hand gerissen. Ich weiß es nicht. Ich spüre nur eins: Ich bin viel öfter, als je zu vor, immer mal wieder besorgt und ängstlich bei K4. Dabei blicke ich mit dreimalige Erfahrung auf verschiedene Herausforderungen (Beispiel 1) , (Beispiel 2) zurück und sollte doch jetzt eigentlich noch gelassener sein als vorher. Aber spätestens seit K4s Kieferbruch bin ich in dieser blöden Sorgenschleife hängen geblieben. Eine Folge davon ist, dass ich es nicht gern sehe, wenn K4 Inliner fahren lernen möchte. In meinem Kopf kreiselt das Wort: Sturzgefahr als neonrotes Warnschild. Klettert K4 auf hohen Klettergerüsten, was ich durchaus gestatte, vermeide ich zu genau hinzusehen und blende alle unschöneren Ängste best möglich dazu aus. Ich winke ihr fröhlich und lobe sie ob ihrer Geschicklichkeit, innerlich hoffe ich, sie möge bald und heil wieder auf festem Boden stehen.

Nun brachte K4 einige Eigenheiten mit, die vielleicht durch die Pandemieerfahrungen, vielleicht durch meine innerliche Unsicherheit verstärkt wurden oder die drei Faktoren spielen miteinander Pingpong. K4 sprach in der KiTa zunächst über ein halbes Jahr nicht. Generell sprach sie nicht mit „Fremden“ (was in ihrem Fall alle waren, die nicht zur Kernfamilie gehörten.) Und auch jetzt ist sie immer noch sehr zurückhaltend in unbekannten sozialen Situationen. 

Wir haben alle gelernt, dass K4 Zeit braucht, Dinge in ihrem Tempo zu lernen und selbst wenn sie Dinge schon kann, braucht sie für sich die Gewissheit, dass sie es kann.

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...und was es sonst noch gibt

London 2026

Neben unserer Heimatstadt Köln, meiner einstigen Wahlheimat Berlin, sind Marrakech, Cork und London die von mir meist bereisten Städte. Und somit fühlte es sich nicht fremd an, diesen Sommer nochmal nach London zu reisen. 

Auf dem Beitragsbild sitze ich übrigens in dem Speedboat!

Unsere Reiseplanung entstand, wie für uns üblich, recht kurzfristig, aber noch in der Schulzeit. Wir sprachen mit unserer Verwandtschaft vor Ort den Zeitraum ab und buchten die Fähren und wir brauchten für die Kinder neue Reisepässe. Und dann hatten wir eine klitzekleine neue Kleinigkeit vergessen, verdrängt, gar nicht wahrgenommen…was auch immer. Dies sollten wir dann schmerzlich bemerken, als wir ohnehin etwas knapp an der Fährstation in Calais eintrafen. Keine Einreise ohne ETA Nummer! Wir hatten keine! FCK!

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...und was es sonst noch gibt Kindergeburtstage

Geburtstag und KiTa-Abschied

Die Ferien begannen dieses Jahr nur so „halb“.

Üblicherweise blieben hier immer alle KiTa-Kinder in den Sommerferien komplett zu Hause, einfach auch, damit hier morgens keinerlei Termindruck wegen Bringszeiten entstand. Außerdem taten die 6 Wochen Ferien immer allen gut, so dass man am Ende der Zeit froh war, wenn endlich der Alltag wieder startete. 

Dieses Jahr aber ist besonders, denn der KiTa-Abschied und K4s Geburtstag fielen dicht aufeinander ans Ende der zweiten Ferienwoche. Somit brachte ich K4 die zwei Wochen noch täglich zur KiTa und nutzte die Zeit, um eine Reihe Erledigungen,Termine und liegengebliebene Aufräumarbeiten abzuarbeiten. Eigentlich sogar gut so, denn ich brauche ja eh immer ne gute Woche, um im Feriengefühl anzukommen und mal einen Gang runter zu fahren.

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...und was es sonst noch gibt Es könnte so einfach sein

Typische 24 Stunden

Ich schlafe gegen 22 Uhr wie erschossen ein, um dann um 2:55 plötzlich aufzuschrecken. In meinem Kopf rattert es. Den Termin beim Bürgeramt mit den Kindern für die neuen Reisepässe……aaaaaargh, eines der Kinder ist kurzfristig an dem Tag nicht pünktlich wieder da, fällt mir ein. Es steht ein sportlicher Ausflug seitens der Schule an. Ich muss den Termin mit den Ausweisen verschieben. Apropo, die Katzen müssen auch noch geimpft werden. Seit Ostern will ich den Termin dazu vereinbaren. Heute mache ich das. Ganz bestimmt. Habe ich den Kindergeburtstag eigentlich in den Kalender getragen? Habe ich bei der Terminabfrage für ein Treffen mit Freunden nicht übersehen, dass an einem Tag meine Mutter Geburtstag feiert? Ich habe außerdem am letzten Sonntag eine Freundin vergessen. Fck. Wo habe ich in der Schule eigentlich die wichtigen Zettel hingelegt? Um kleine Abschiedsgeschenke für die Kinder, die im nächsten Schuljahr eine neue Lehrerin bekommen, muss ich mir auch noch überlegen! Wo ist eigentlich meine Jeansjacke? Sind meine Eltern schon aus dem Urlaub zurück?

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...und was es sonst noch gibt Mama Error

Schau mir in die Augen, Kleines!

Oder: Ich werde alt.

Unlängst ereignete es sich, dass ich von meiner Augenärztin eine Notfall-Überweisung zur Augenklinik ausgestellt bekam. „Na, bravo. Wahrscheinlich noch so eine perimenopausale „Ausfallerscheinung!“, sagte ich. „Haha“, lachte die Ärztin: „Warten Sie mal ab, das wird noch schlimmer!“ „Was jetzt? Das mit den Augen oder die anderen Zipperlein?“, wollte ich fragen, ließ es aber dann. So oder so nicht sehr ermutigend. Reichte ja schon, dass ich jetzt schon als Notfall galt. Ausgerechnet an einem Tag, der logistisch ohnehin einiges zu bieten hatte. Ich habe keine Zeit für sowas! Noch dazu, da sich ohnehin schon am Vortag Dinge ereigneten, die diesen Tag überflüssigerweise verkomplizierten.